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Verlässliche Gesundheitsversorgung

  • Bekenntnis zum St. Vincenz Krankenhaus: langfristig sichern
  • Medizinische Angebote bündeln
  • Nachfolge regeln: Haus- und Facharztzentrum, Ärztlicher Bereitschaftsdienst als Denkanstoß

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Neben den im Sofortprogramm aufgeführten Maßnahmen zum St. Vincenz-Krankenhaus müssen wir die Gesundheitsversorgung langfristig planen. Die Prognosen zeigen, dass die Mendener Bevölkerungsstruktur deutlich altern wird. Geleichzeitig wird es immer schwieriger, Ärztinnen  und Ärzte nach Menden zu bekommen – ob in der eigenen Praxis oder für das Krankenhaus.

Was kann die Stadt hier tun? Haus- und Fachärzte können oftmals keine Nachfolger finden, das gilt nicht nur für Menden. Dies liegt auch daran, dass die Arbeitszeiten, wie für das Pflegepersonal auch, sehr ungünstig und wenig familienfreundlich sind. Ein erster Schritt wird eine gemeinsame Marketingaktivität von Stadt, Krankenhaus und Ärzten sein, um die Attraktivität unserer Stadt zu verdeutlichen. Aber es muss weitergehen: bevor wir beim Angebot von Hausärzten in eine erkennbare Unterversorgung kommen, sollten wir über ein Hausarztzentrum nachdenken, in dem Ärztinnen und Ärzte mit unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen tätig sein können, um auf diese Weise abzusichern, dass die Mendenerinnen und Mendener jederzeit und schnell zum Hausarzt gehen können und gleichzeitig die Familienfreundlichkeit des Personals zu gewährleisten. Hier sollten wir besonders die Entwicklung in den Ortsteilen im Blick behalten.

Um die Ambulanz des Krankenhauses zu entlasten, streben wir eine Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe an, um zu überlegen, ob ein Ärztlicher Bereitschaftsdienst, wie es ihn in Iserlohn und Lüdenscheid bereits gibt, auch für Menden hilfreich sein könnte.