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Moderne Stadtverwaltung

  • Verwaltungshandeln transparenter und bürgernäher machen
  • Flache Hierarchien: Attraktive Arbeitsplätze, motivierte, geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Strategie zur Förderung der digitalen Verwaltung: Digitales Bürgerbüro, bürgerfreundliche Internetseite
  • Digitalisierungsbeauftragter dem Bürgermeister zugeordnet
  • Förderungen und bestehende Modellprojekte konsequent nutzen

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Die Verwaltung einer Stadt erfüllt wichtige Aufgaben, die das Funktionieren unserer Stadtgesellschaft garantieren. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen setzen sich hierfür Tag für Tag mit viel Engagement ein. Beim Heimatcheck der Westfalenpost haben die Mendenerinnen und Mendener Verwaltung und Politik jedoch ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Auch in Gesprächen zeigt sich leider immer wieder, dass die meisten die Arbeit der Stadtverwaltung eher negativ einschätzen. Das liegt u.a. daran, dass oftmals nicht klar ist, was genau die Aufgaben und Funktionen sind. Es muss also unsere Aufgabe sein, das Verwaltungshandeln transparenter und bürgernäher zu machen. Wie in meinem Sofortprogramm beschrieben, werden wir direkt nach Amtsantritt damit beginnen, die Strukturen der Stadt zu modernisieren, arbeitsfreundlicher zu gestalten und so die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken.

Viele Unternehmen, auch die mittelständischen, sind längst dabei, die Digitalisierungsstrategien auszuweiten oder zu entwickeln. Dieser Schub muss nun auch in die öffentlichen Verwaltungen übertragen werden. Der Innovationsstau der vergangenen Jahre ist allerdings nicht nur hausgemacht, sondern rechtliche Grundlagen und Gesetze, um Verwaltungsprozesse digital abbilden zu dürfen, fehlen noch oder sind nicht praktikabel. Das heißt: selbst wenn die Verwaltung will, sie darf oft nicht. Der Bund hat im Rahmen des Corona-Konjunkturpaktes die notwendigen Mittel angekündigt, so dass wir in Menden schnellstmöglich überlegen müssen, auf welchen Ebenen wir digitale Prozesse entwickeln und einsetzen möchten. Dazu gehört auch die Einrichtung eines digitalen Bürgerbüros. Zahlreiche Städte und Gemeinden sind bei der Digitalisierung deutlich weiter. Wir müssen in Menden daher nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden, sondern unsere diese Beispiele intensiv anschauen und entscheiden, was für unsere Stadt richtig ist.

Im Rahmen der Digitalisierungskampagne muss auch die Webseite der Stadt analysiert und an moderne Prozesse und Kommunikationsmöglichkeiten angepasst werden.

Da es sich bei der Digitalisierung um eine Querschnittsaufgabe handelt, die alle Bereiche der Stadtverwaltung angeht, wird der Digitalisierungsbeauftragte direkt beim Bürgermeister angesiedelt sein.

Frauen in Leitungspositionen sind in Menden leider Mangelware. Wir müssen gemeinsam analysieren, woran dies liegt und ein Konzept entwickeln, wie es uns gelingt, mehr Frauen für Führungspositionen zu gewinnen.

Das Lesen und Verstehen von Bescheiden, Briefen und Mitteilungen der Stadt sind oftmals schwer verständlich geschrieben. Natürlich müssen die rechtlichen Anforderungen berücksichtigt werden, aber ich bin überzeugt, dass die meisten Texte lesefreundlicher geschrieben und für Bürgerinnen und Bürger so besser nachvollziehbar sind. Ich werde also das Projekt „Lesefreundliche Texte“ anschieben und nach und nach alle Dokumente auf Verständlichkeit hin überprüfen und entsprechend anpassen.