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Familiengerechte Stadt

  • Menden noch liebens- und lebenswerter machen, um junge Familien zu binden bzw. von Menden zu überzeugen
  • Menden als zertifizierte „Familiengerechte Kommune“
  • Attraktive und moderne Schulangebote mit zeitgemäßer  Infrastruktur
  • Kita-Angebote für neue Lebens- und Arbeitsformen
  • Aktive Seniorenpolitik, z.B. Unterstützung bei Digitalisierung (z.B. durch VHS), Alterseinsamkeit gemeinsam bekämpfen

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Eine der Hauptaufgaben der Kommunalpolitik wird es sein, das dramatische Schrumpfen unserer Stadt aufzuhalten. Die düstere Prognose zeigt: bis 2030 sind wir nur noch knapp 46.000 Mendenerinnen und Mendener. Es kommt aber noch schlimmer: in der Altersstufe 16 – 24 Jahre werden wir mehr als 30 Prozent weniger junge Menschen haben. Wenn wir nicht gegensteuern, laufen wir also mit offenen Augen in den Abgrund. Es muss uns gelingen, langfristig junge Familien davon zu überzeugen, dass Menden liebens- und lebenswert ist. Die Arbeit im sogenannten Home Office nimmt nicht Corona-bedingt zu. Wenn es uns gelingt, vernünftige und nachhaltige Mobilitätskonzepte umzusetzen, die das Pendeln in Richtung Ruhrgebiet erleichtern, wird unsere Stadt durch die Lage am Ruhrgebietsrand und gleichzeitig in einer wunderschönen Naturlandschaft für junge Familien äußerst attraktiv.

Als einen ersten Schritt werde ich als Bürgermeister das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“ anstreben. Auf diese Weise rücken wir die Familienpolitik in den Fokus und verpflichten uns, die notwendigen Rahmenbedingungen herzustellen. Familie muss zu einem Querschnittsthema werden, das alle Politikbereiche durchzieht, auch innerhalb der Stadtverwaltung. Die konsequente Umsetzung der Familienfreundlichkeit wird Menden für junge Familien attraktiver machen, mit dem Ziel, den Schrumpfungsprozess aufzuhalten und wenn möglich sogar umzukehren.

Menden ist traditionell Schulstadt; durch den demografischen Wandel hat sich die Schullandschaft jedoch in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Prognosen zeigen, dass wir bis 2030, wenn wir nicht beginnen gegenzusteuern, mehr als 30 Prozent weniger junge Menschen zwischen zehn bis 24 Jahren haben werden. Dies stellt Schul- und Kita-Planung vor große Herausforderungen. Nur mit einer familienfreundlichen Politik als Querschnittsaufgabe können wir dieses dramatische Schrumpfen verhindern.